Stoppt Sozialabbau - Paritätische Kampagne unterstützen
Die Politik diskutiert radikale Kürzungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen – dazu hat der Paritätische Gesamtverband Mitte April ein Papier aus dem Kanzleramt enthüllt und eingeordnet. Ein Blick auf die Streichliste mit mehr als 70 Kürzungsvorschlägen zeigt, wie tief diese Einschnitte gehen würden:
- Individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung
- das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen
- die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe
- der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende
– all das wird in Frage gestellt und soll eingespart werden.
Wir stellen uns dagegen!
Damit es nicht so weit kommt, braucht es jetzt Widerspruch. Der Paritätische Gesamtverband hat die Kampagne „Stoppt Sozialabbau“ ins Leben gerufen und dafür eine Website mit allen Infos eingerichtet: www.stoppt-sozialabbau.de
Dort finden Sie:
- Textvorlagen für Musteranschreiben an Abgeordnete
- Argumentationshilfen zu Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe und Unterhaltsvorschuss
- Sharepics je nach Zielgruppe zum Teilen auf Social Media
- Download Logo "Unverzichtbar" (als ZIP-Datei in 3 Varianten)
Machen Sie mit!
Gemeinsam können wir Druck machen. Wenn viele ihre Abgeordneten im Bundestag kontaktieren, wenn viele sich auf Social Media positionieren und wenn viele mit den Menschen in ihrem Umfeld ins Gespräch dazu kommen, was mit den Kürzungen auf dem Spiel steht, wird klar: Dieser Sozialabbau ist keine Option – Teilhabe ist unverzichtbar.
Teilen Sie diese Seite stoppt-sozialabbau.de, damit möglichst viele sich informieren und beteiligen. Über die Sharepics für Social Media hinaus finden Sie auf der Kampagnenseite Grafiken mit dem Begriff „Unverzichtbar“, die Sie gern für Ihre Aktivitäten nutzen können.
Warum ist das wichtig?
Seit der Enthüllung haben die Medien bundesweit über die Pläne und ihre Folgen berichtet. Zahlreiche Politiker*innen haben sich zu Wort gemeldet und betont, dass sie die Pläne ablehnen. Das hat nicht zuletzt auch eine Aktuelle Stunde im Bundestag gezeigt. Doch die Kürzungen sind nicht vom Tisch. Bei der Konferenz der Regierungschef*innen der Länder mit dem Bundeskanzler am 25. Juni sollen die Pläne diskutiert und womöglich auch Kürzungen beschlossen werden.